„Hilfe, meine Schwester kommt zum Essen“

Eine Radioreportage über den Umgang mit der Alternative für Deutschland und Alltagsintoleranz in Deutschland:

Selbstfindungsgruppe voreingenommener und offenbar unverträglicher Menschen. Der SWR berichtet über Teilnehmer eines Stammtischkämpfer-Seminars. Der Grünen-Sympathisant Christopher zum Beispiel kann nicht akzeptieren, dass seine Schwester einen Freund hat, der mit der AfD sympathisiert.

„Es war wie in einer politischen Debatte, total komisch“, berichtet Christopher über sein Gespräch mit dem Freund der Schwester. Er lebt so in seiner ARD-ZDF-Parallelwelt, dass er es nicht gewohnt ist, echte Argumente auszutauschen. „Die Welt, die er da aufgezeigt hat, die kenne ich nicht, die sehe ich nicht“, so das verstörende Fazit des Bruders.

Später gibt der Bruder zu: „Ich mach’ die Tür zu. Ich kann nicht anders. Ich bin intolerant gegenüber ihm.“ Immerhin räumt er das eigene Fehlverhalten ein. Und er hält es sogar für möglich, dass er derjenige ist, der auf der dunklen Seite steht: „Vielleicht liege ich auch vollkommen falsch.“

In Merkel-Deutschland gibt es Sozialhilfe für jedermann. Offene Grenzen für jedermann. Ehe für jedermann. Nur eine eigene Meinung für jedermann – das geht gar nicht. Wehe, du sympathisierst mit der Opposition. Dann werden deine Familienangehörigen gegen dich aufgewiegelt. Und dann sagen sie, wir würden die Gesellschaft spalten!

Reportagen wie diese sind der Beweis dafür, dass es um die Toleranz der Wortführer im Land weit weniger gut bestellt ist, als sie stets suggerieren. Reinhören lohnt sich.

Foto: Antifa-Plakat zeigt aufgeknüpften Gartenzwerg. Nächstenliebe?

„Hilfe, meine Schwester kommt zum Essen“

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