Was hatte Anis Amri, was Carles Puigdemont nicht hat?

Überraschung, Überraschung! Grenzkontrollen und Einreiseverhinderung funktionieren doch.

Politisch verfolgten Menschen kann in Deutschland Asyl gewährt werden. Im wahrsten Sinne des Wortes politisch verfolgt wird Carles Puigdemont, ehemaliger Präsident der Generalität von Katalonien, der seine Heimat verlassen musste, weil die spanische Regierung ihm vorwarf, er habe eine Rebellion gegen Madrid angeführt.

Er floh aus der eigenen Heimat, erst nach Brüssel, dann nach Helsinki und schlussendlich nach Schweden und  Dänemark. Auf der Durchreise wurde er jedoch direkt an der deutschen Grenze von der Polizei gestoppt, festgenommen und in Haft gesteckt, weil ein europäischer Haftbefehl gegen ihn vorliegt. So einfach und so schnell geht es, wenn es nur von OBEN gewünscht wird!

Dann kann der Einwanderer, auch wenn er nur auf Durchreise ist, keinen Meter nach Deutschland hinein, ohne dass er sofort von der Polizei angehalten wird.

Grenzkontrollen funktionieren ganz offensichtlich einwandfrei und unsere deutsche Regierung zeigt sich in der Lage Personen schon an der Grenze zu identifizieren, festzunehmen und wenn nötig auch einzusperren!

Na, da sind wir aber schockiert!

Und dabei erzählte uns doch unsere Bundesregierung immer, dass man Grenzen unmöglich kontrollieren könne und alles ein absolut logisch unmögliches Unterfangen wäre.

Was war eigentlich mit Anis Amri, der am 06. Juli 2015 zum Beginn der Asylkrise illegal ohne Paß nach Deutschland einreiste und sich mehrfach hier bei den Behörden unter verschiedenen Identitäten anmeldete – ohne Konsequenzen für ihn. Dass er bereits den italienischen Behörden als gefährlicher Straftäter bekannt war und gegen ihn ermittelt wurde, kümmerte hier die Behörden nicht.

2016 tötete er ein Dutzend Menschen am Berliner Breitscheidtplatz. Ihn hielt man nicht an der Grenze auf, kümmerte sich nicht einmal seine Identität zu prüfen, was ein leichtes gewesen wäre! Nun sind Dutzende Unschuldige tot oder schwer verletzt, ganze Familien völlig zerstört.

Der Axt-Dschihadist im Regionalexpress und der Bomber von Ansbach

Und was war mit Riaz Ahmadzai? Auch er kam als Flüchtling illegal nach Deutschland ohne jemals kontrolliert zu werden. Dass er mit dem IS sympathisiert und kurz darauf in Würzburg am 18. Juli 2016 mit dem Ausruf „Allahu Akbar!“ in einem Zug Menschen attackierte, hätte man mit Sicherheit verhindern können – wenn man ihn an der Grenze gestoppt hätte.

Er schlug seinen Opfern mit dem islamischen Kampfruf immer wieder mit einer Axt in Gesicht und Oberkörper, verletzte viele lebensgefährlich.

Und was ist mit Mohammed Daleel, der in Ansbach versuchte ein Konzert in die Luft zu sprengen? Nur durch pures Glück wurde niemand getötet, weil sein Sprengsatz fehlerhaft war. Er reiste ebenfalls illegal ein und sein Antrag auf Asyl wurde abgelehnt. Ein Herr Harald Weinberg, Bundestagsabgeordneter der Partei Die Linke, setzte sich im Januar 2015 dafür ein, dass Daleel bleiben könne. Ein Jahr später, nachdem die Ausweisung immer wieder verschoben wurde, sprengte er sich am 24. Juli 2016 in die Luft und verletzte 15 Personen.

Wie leicht und wie schnell unliebsame Personen an der Grenze abgefangen werden können, sieht man ja an Herrn Puigdemon, der für die katalanische Unabhängigkeit und sein Volk eintrat! Schade, dass Angela Merkel und ihre Herrschaft des Unrechts bei den ganzen Terroristen und Kriminellen, die in unser Land strömen, es nicht so genau mit der Grenzsicherung nehmen.

 

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