Kein Ghetto auf der Elisabethaue

Mit der AfD wird es keine Banlieus für zugezogene Sozialfälle geben. Nicht in Pankow – und auch nirgendwo sonst in Berlin. Wohnungsbau ja, aber keine Großwohnsiedlungen, von denen klar ist, dass sie als Kriminalitätsschwerpunkt enden werden.
Mir ist klar, dass nicht überall nur kleine Reihenhäuser, Stadtvillen und/oder Luxuswohnungen gebaut werden können. Wir brauchen auch mehrstöckige Wohnanlagen für Leute mit kleinen Einkommen. Deswegen ist es richtig, dass am Pankower Tor jetzt wesentlich mehr Wohnungen, nämlich 2.000, gebaut werden als zunächst geplant.
Aber auf eine grüne Wiese – mitten zwischen die Gartenstadt Französisch-Buchholz und die Einfamilienhaussiedlungen von Rosenthal eine Plattenbausiedlung nach Muster des Märkischen Viertels oder von Berlin-Marzahn setzen zu wollen – das ist totaler Irrsinn von SPD und FDP. Es gibt gute Gründe, die dagegen sprechen.
Vor allem die Verkehrssituation: Der Nordost ist schon jetzt abgehängt. Weder die Kastanienallee noch die Dietzgenstraße werden den zusätzlichen Verkehr verkraften. Und eine Straßenbahnlinie reicht nicht aus, eine weitere Erhöhung des Straßenbahntaktes würde nach der wahnsinnigen Abschaffung einer Fahrspur den Stau noch schlimmer machen, als er jetzt schon ist.
In meiner Parlamentsrede am 26. April 2018 zu einem FDP-Antrag, der die Bebauung der Elisabethaue mit 10.000 Wohnungen forderte, habe ich begründet, warum das für uns nicht in Frage kommt. Ich werde noch in diesem Jahr ein Konzept vorlegen, wie wir uns eine behutsame Bebauung der Elisabethaue vorstellen.
 
Kein Ghetto auf der Elisabethaue

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