Darum trete ich aus dem ADAC aus

Zu viel ist zu viel. Ich habe dem ADAC jetzt meinen Austritt geschickt. Es ging einfach nicht mehr. Der ADAC will ja selbst kein Automobilklub mehr sein. Und deutsch auch nicht. Warum sollte ich dann noch Mitglied bleiben?

Zuletzt hatte ich die Hilfe des ADAC im Juli an Anspruch genommen, als sie meinen Mondeo abholen mussten. Es war nicht der erste Motorschaden: Ich bin oft liegengeblieben, und der ADAC hat mir immer kompetent geholfen.

Unvergessen ist meine erste Begegnung mit dem ADAC: Ich war 1993 als Soldat auf dem Heimweg mit Mamas Auto. Da platzte der Reifen auf der Autobahn, und ich raste ins Gebüsch. Ein Baum brachte den Wagen zu Stehen. Totalschaden.

Ich war dem ADAC gerade erst beigetreten – als Wehrdienstleistender zum Spartarif. Kein Ausweis, keine Mitgliedsnummer. Trotzdem haben sie alles für mich übernommen und den Abtransport kostenfrei für mich organisiert. Danke nochmal dafür.

Aber Dankbarkeit kennt Grenzen. Wenn jemand glaubt, mich bis ans Lebensende als treuen Kunden zu haben und deshalb fortan gegen mich arbeiten zu können, dann hat er sich geschnitten.

Die ständige Hetze gegen den Diesel in der ADAC-Motorwelt ist nicht zu ertragen. Auch all die anderen grünen Anwandlungen nicht. Ich habe aufgehört, zu zählen, wie oft ich mich über das alles geärgert habe.

Auch vollkommen irre: Ein “Experte” des ADAC will die Friedrichstraße autofrei machen. Quelle: ADAC-Motorwelt

Wann und wo hat sich der ADAC mal für die Autofahrer eingesetzt? Gegen Tempolimits? Gegen Fahrverbote? Für Parkplätze? Gegen unnütze Ökoauflagen? Nichts da. Immer nur Regierungspropaganda verbreitet.

Das Fass zum Überlaufen gebracht hat diese skurrile Kampagne gegen das Attribut deutsch in Ihrem Namen. Sie sprengen einen Gartenzwerg in die Luft. Finden sie in München vielleicht witzig. Ich nicht.

Ich bin kein Hurra-Patriot. Aber dieses zeitgeistige “Gartenzwerge sind minderwertig” und “wir wollen bloß nicht deutsch erscheinen” geht mir zu weit. Vor allem zusammen mit “kein Auto ist auch okay”. Willkommen im rotrotgrünen Ökodorf.

Schade. Ohne mich. Ich bin raus.

Falls mir jetzt mal was passiert? Dann wird mir hoffentlich ein anderer Verein helfen. Ich habe mich umgeschaut. Mein Favorit: Mobil in Deutschland e.V. Gute Leute, geile Postings bei Facebook. Sie sprechen eine klare Sprache über die Autohasspolitik der Linken.

Das Preis-Leistung-Verhältnis ist mit dem des ADAC vergleichbar. Zwar fehlen mir jegliche Erfahrungswerte, aber Leben ist nunmal Risiko. Lieber mal mit einem Pannenfahrzeug einen halben Tag am Wegesrand gewartet, als noch einen Tag länger als nötig diese rotgrüne Propagandamaschine weiterfinanziert.

Disclaimer: Ich bin noch nicht mal Mitglied dieses Vereins Mobil in Deutschland und kriege keinen Cent, keine kostenfreien Kinogutscheine oder Scheibenwischer, falls jemand von euch zu denen wechselt. Ich wollte nur mal eine (von vielen) Alternativen aufzeigen. Niemand muss im ADAC sein, nur weil alle in der Familie schon immer dabei waren.

Darum trete ich aus dem ADAC aus

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